TSA holt Bronze im Bayernpokal in der Weilheimer Stadthalle
KaTTaM – das steht für Kids and Teens, Twens and More und bezeichnet die vier teilnehmenden Altersgruppen, für die der Landestanzsportverband Bayern (LTVB) jeweils den „Bayernpokal für Breitensport“ stiftet. In einer Serie von vier Wettbewerbsveranstaltungen gilt es die Gesamtsieger zu ermitteln. Es werden acht Tänze zur Auswahl angeboten, von denen jedes Paar mindestens vier tanzen muss. Die vier am besten gewerteten Tänze werden zur Tages- und schließlich zur Gesamtwertung herangezogen.
Nach Unterschleißheim, Rosenheim und Freising fand am 22. Juni die Schlussveranstaltung in der Weilheimer Stadthalle statt. 33 Paare aus 15 Vereinen tanzten unter den strengen Augen von fünf Wertungsrichtern um Punkte und Platzierungen. Der LTVB wurde von Thomas Scheiner vertreten, seines Zeichens Sportdirektor Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport.
Die Stimmung im Saal war ausgelassen an diesem verregneten Samstag. Die etwa 100 Zuschauer feuerten ihre Favoriten lautstark zu Höchstleistungen an. Für die TSA gingen insgesamt sechs Paare an den Start. Bei den Teens konnten sich Jonas Kaps und Alexandra Muss im Mittelfeld behaupten. Ihnen genügte ein 8. Platz in Weilheim, um in der Gesamtwertung der Teens einen guten 5. Platz zu erreichen. Auch Benedikt Trapp/Katharina Holeczek und Raphael Schmieder/Lara Horn konnten Erfahrungen im Turniergeschehen sammeln. Jan Dorman und Cornelia Müller vertraten die TSA bei den Twens und starteten zum ersten Mal auf einem Turnier.
Bei den More zeigten Joachim und Monika Brand sowie Peter und Angelika Mayer ihr Können. Brands wurden Tagesdritte, wobei sie in ihrer Domäne – den Standardtänzen – sogar Zweitplatzierte waren, und wurden verdiente Gesamt-Dritte in ihrer Altersgruppe. Mayers reichte ein 8. Platz in der Tageswertung, um einen guten vierten Platz der Gesamtwertung zu erreichen.
Die TSA im TSV 1847 schaffte in der Gesamt-Vereinswertung dank dieser Leistungen und guter Wertungen in den vorhergehenden Veranstaltungen den dritten Platz von insgesamt 20 startenden Vereinen und Tanzschulen.
Da jeder Tanz einzeln gewertet wurde, kurzfristige Änderungen zu berücksichtigen waren und schließlich eine Gesamtwertung zu erstellen war, hatte das Turnierbüro an diesem Tag alle Hände voll zu tun. Aber alle Klippen wurden von Turnierleiter Peter Handel und seinem Team souverän umschifft. So kann die TSA wieder auf eine erfolgreiche Veranstaltung blicken, die, wie eine Zuschauerin abschließend bemerkt hatte, deshalb für sie besonders reizvoll war, weil Jung und Alt auf der Tanzfläche ihr bestes gegeben hatten. In der Tat reichte die Altersspannweite von 10 bis 79 Jahre.
Ergebnisse sind hier.
wt/30.06.

